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Religion in China und Geistliches Leben

Religionen in China

Religionen in China sind soweit erlaubt, solange sie sich nicht gegen die Regierung richten.
Die Religionspolitik sollte sich nach der Verfassung richten.
Da die Partei jedoch viele Dokumente schreibt, auf der sich die Religionspolitik aufbauen soll, konnte nach einigen Anläufen noch kein definitives Religionsgesetz festgelegt werden.

Viele Jahre war der Konfuzianismus die Staatsphilosophie.
Konfuzius verglich die Religion mit Aberglaube, daher konnte sich während der Hoch-Zeit des Konfuzianismus keine Religion in China richtig durchsetzen.
Als Mao dann an die Macht kam, war sein Ziel die Religion in China zu vernichten, so wie deren Kulturgüter.
Nach seinem Tod wurde das Religionsverbot jedoch sofort wieder aufgehoben.

Auch heute gibt es noch Streit um die Religionen im chinesischen Herrschaftsgebiet.
Die Uiguren aus der Provinz Xinjiang fühlen sich religiös unterdrückt, da sie Muslime sind.

Staatlich anerkannte sind bisher vier Arten der Religion in China:

  • Islam,
  • Buddhismus,
  • Daoismus und
  • Protestantismus/Katholizismus

Dabei ist heute der Buddhismus am häufigsten vorzufinden.
Zum chinesischen Volksglauben gehört auch der Konfuzianismus, dieser wird jedoch nicht als Religion bezeichnet, sonder mehr der Ethik zugeschrieben.
Viele Menschen nehmen sich noch immer ein Beispiel an den Idealen des Konfuzianismus.

 

Feste und Feiertage

Es gibt einige gesetzliche Feiertage in China und einige Feste, die aus Tradition gefeiert werden.

Nach Tradition wird noch das Lampionfest, die Ahnenverehrung, das Drachenbootfest und das Mondfest gefeiert. Dabei ist die Arbeitstätigkeit nicht generell befreit.
Viele Feste in China, darunter auch das chinesische Neujahrsfest können nicht auf den Tag genau vorbestimmt werden, da sie sich nach dem Mondkalender richten.


Gesetzliche Feiertage:

  • 01. Januar: Neujahr,
  • Ende Januar-Anfang Februar: Chinesisches Neujahr (4 freie Tage),
  • 08.März: Weltfrauentag (1/2 Tag frei für Frauen),
  • 01.-03.Mai: Tag der Arbeit (3 freie Tage),
  • 04.Mai: Tag der Chinesischen Jugend (1/2 Tag frei für Jugendliche),
  • 01.Juni: Weltkindertag (1/2 Tag frei für Kinder),
  • 01.Juli: Geburtstag der Kommunistischen Partei China (1 Tag frei für Mitglieder),
  • 01.August: Geburtstag der Armeebefreiung (1 Tag frei für Armeemitglieder),
  • 01.-03.Oktober: Nationalfeiertage (3 freie Tage)

 

Traditionen

Bei einem Land mit 4.500 Jahren Geschichte, können die verschiedensten Traditionen festgestellt werden. Vorallem für uns bekannt ist die chinesische Porzellan, die Shaolin-Kämpfer, die chinesische Teezermonie, die Schriftzeichen, chinesische Architektur sowie der mythische Drache.

Das chinesische Porzellan ist das Ursprungsvorbild für alle westlichen Porzellanproduktionen gewesen. Zum ersten Mal wurde während der Östlichen Han-Dynastie feines Porzellan hergestellt. Auch heute noch ist das chinesische Porzellan wahre Kunst, daher wird es auch in vielen europäischen Museen ausgestellt.

Früher wurde die Kampfkunst hauptsächlich in buddhistischen Klöstern gelehrt, das waren die sogenannten Shaolin-Klöster. Diese Tradition hat sich bis heute noch gehalten. Der Oberbegriff für die Kampfkünste ist "Kung-Fu". Es gibt 3 Unterkategorien: die Kampfkunst Wushu, die nationale Kunst Guoshu und den Faustkampf Quanfa.

Der Drache (chin. Long) wurde als Gottheit angebetet, der Flüsse, Seen und Brunnen beschützt und sie nicht austrocknen lässt. Jedoch nicht alle Drachen wurden als Gottheiten angesehen, so war der schwarze Drache gefürchtet, da er Flut und Überschwemmung brachte. Auf den ländlichen Gebieten und in manch einer Religion in China, ist diese mythische Auffassung durchaus noch vorhanden.

 

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