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Der kaiserliche Sommerpalast in Chengde ist die größte im Originalzustand erhaltene kaiserliche Gartenanlage Chinas. Der großartige Puning-Tempel, der Tempel des universalen Friedens, der oft auch "Tempel des Großen Buddha“ genannt wird, ist eine Mischung aus chinesischem und tibetischem Stil.

Der kaiserliche Sommerpalast ist die größte im Originalzustand erhaltene kaiserliche Gartenanlage Chinas. Die Arbeiten dieser überwältigenden Palastanlage begannen im Jahre 1703 und wurden erst 1790 abgeschlossen. Hundert Jahre lang begab sich der Hof regelmäßig im Sommer nach Chengde und regierte von dort aus das Reich. Hier finden sich Nachbauten des gigantischen Potala Palastes aus Lhasa sowie verschiedener tibetischer Tempel und Klöster. Die Palastanlage liegt am Nordrand der Stadt und ist von einer imposanten 10 km langen Mauer umgeben, die sich über Berge u. Täler schlängelt. Die 560 ha große Anlage umfasst Paläste, Tempel, Hallen und Pavillons, schließt aber auch schöne Gärten ein.

Die in Chengde gelegene, großzügige Klosteranlage des Putuo Klosters, die auch als der „kleine Potala Palast“ bezeichnet wird befindet sich harmonisch in einem Bergtal. Der großartige Puning-Tempel, der Tempel des universalen Friedens, der oft auch "Tempel des Großen Buddha“ genannt wird, ist ein architektonischer Mix aus chinesischem und tibetischem Stil. Die atemberaubende 36 m hohe Haupthalle im hinteren Teil des Tempels wird von vielen kleineren tibetischen Bauwerken flankiert.

Dieser äußerst faszinierende Tempel ist eine Kopie des Tashi-Lhunpo-Klosters in Shigatse, dem Sitz des geistigen Oberhauptes der Tibeter, dem Pantschen Lama. Der Xu Mi Fu Shou Tempel wurde im Jahre 1780 gebaut, um den 6. Pantschen Lama in Chengde zu begrüßen.

Der bekannte Shanhaiguan-Pass, der "Anfang der Grossen Mauer", liegt nordöstlich von der Stadt Qinhuangdao und war eine schwer passierbare und daher strategisch wichtige Stelle. Er wurde im 14. Regierungsjahr des Ming-Kaisers Hongwu (1381) für den General Xu Da gebaut. Er galt als der wichtigste Pass des Ostteils der Großen Mauer in der Ming-Zeit und hat je ein Tor in jede Himmelsrichtung. Wegen dem majestätischen Wachturms nennt man Shanhaiguan seit alters her den "Ersten Pass der Großen Mauer". Am Wachturm hängt eine horizontale, kunstvolle Tafel, auf der die Inschrift "Der Erste Pass auf Erden" zu lesen ist.