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Tibet - das "Dach der Welt" - bietet märchenhafte Klöster, schwindelerregende Pfade, atemberaubende Aussichten und die vielleicht liebenswertesten Menschen Asiens. Unsere Ziele beinhalten natürlich Lhasa mit dem Potala-Tempel, dem Palast der Unsterblichkeit", viele weitere sehenswerte Klöster oder auch das Mount Everest Basislager.

Den weltberühmten "Palast der Unsterblichkeit" lieà der tibetische König Songsan Gampo in der Mitte des 7. Jh. auf dem Marpori, dem Roten Berg, bauen. Der Potala Palast (so nennt er sich heute) diente als Sommerresidenz aller Dalai Lamas. Die Ausdehnung des gesamten Palastes beträgt in Ost-West-Richtung fast 400 m und von Nord nach Süd nochmals 350 m. Er ragt 117 m hoch über das Lhasa-Tal, die 13 Stockwerke nehmen 1000 Räume ein, deren Decken von über 15000 Säulen getragen werden. Im Palast selbst sind zahllose Schätze von unermäÃlichem Wert aufbewahrt. Zurecht gehört er heute zum Weltkulturerbe.

An den vier Seiten der Haupthalle des Jokhang-Tempel befinden sich viele kleine beschauliche Kapellen mit Buddha- und Budhisattva-Statuen. Besuchen Sie einen der schönsten Tempel Lhasas.

Die berühmteste StraÃe in Lhasa befindet sich inmitten der wunderschönen Altstadt. Es ist ein ca. 800 m langer Gebetsweg, der rund um das mystische Kloster Yokang führt. Der Weg ist von gut erhaltenen alten Bauten gesäumt, auf denen sich unzählige Pilger drängen, die das Kloster besuchen. In den kleinen Geschäften zu beiden Seiten der Barkhor-StraÃe werden authentisch tibetische Kunstgewerbeprodukte angeboten.

Das sich etwa 6 km westlich der Stadt am FuÃe eines 5600 m hohen Berges befindliche Drepung Kloster aus dem Jahre 1416 diente vor der Fertigstellung des Potala-Palastes als Residenz der Dalai Lama. Hier residierten bereits die Vorgänger des 5. Dalai Lama sowie er selbst vor seinem Umzug in den Potala. Drepung war einst das gröÃte Kloster der Welt, als hier annähernd 10 000 Mönche lebten.

Im Kloster Sera, erbaut im Jahre 1419 und 5 km nördlich von Lhasa gelegen, lebten früher nahezu 5000 Mönche. Das Kloster war wegen seiner hervorragenden Akademie in ganz Tibet bekannt und ist dem Drepung-Kloster sehr ähnlich, jedoch etwas kleiner.

Der Norbulingka-Palast befindet sich in einem weitläufigen sattgrünen Garten. Er wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jh. auf Anweisung des 7. Dalai Lama erbaut und diente allen Dalai Lamas fortan als Sommerresidenz . Daher wird der Potala-Palast auch gelegentlich als Winterresidenz bezeichnet. Zuletzt wurde der Norbulingka-Palast 1954 unter dem jetzigen 14. Dalai Lama erneuert und ausgebaut. In ihm befindet sich ein groÃzügiger Empfangsraum, dessen Wände mit wunderschönen Malereien aus der jüngeren Geschichte überzogen sind. Ein atemberaubend schöner Thron des Dalai Lama steht hier genauso wie pittoreske Kapellen, Meditationsräume und die GroÃe Lesehalle. AuÃerdem kann man hier Privatgemächer des Dalai Lama und seiner Familienangehörigen bestaunen.

Die wichtigste Anlage in Gyantse ist das Kloster Palkhor Tschöde, ein kreisförmig angelegter Klosterbezirk der von einer Mauer umschlossen ist und früher sogar mehrere Klöster verschiedener Sekten beherbergte. Ein einzigartiges Beispiel tibetischer Baukunst ist der im Zentrum stehende, 32 m hohe Kumbum-Chorten, dessen Grundriss der Form eines dreidimensionalen Mandala ähnelt und den Berg Meru symbolisiert.

Am Nachmittag besuchen Sie Tashi Lhunpo. Das Kloster ist die Residenz des Pantschen Lama und wurde 1447 von einem Schüler Tsongkhapas gegründet. Besonders im 17. und 18. Jh. wurde die Anlage wesentlich erweitert, in der damals annähernd 4000 Mönche lebten. Heute sind es nur noch etwa 600. Wir empfehlen auÃerdem den Besuch auf dem Freimarkt, da er für seine vielen tibetischen Spezialitäten sehr bekannt ist.

Das am östlichen Ufer des malerischen Yarlung-Flusses gelegene Traduk-Kloster, stammt aus der Regierungszeit von Songzain Gambo und war der Sitz der Gelug-Sekte. Das wertvollste Sammelstück des Klosters ist ein gesticktes Buddhabild mit eingelegten Perlen.

Besuchen Sie das Basislager des Mount Everest, und lassen Sie sich von der gewaltigen Naturerscheinung des Mount Everest faszinieren. Früher wurde er mit einer Höhe von 8848 m angegeben, neue Messungen ergaben, dass die exakte Höhe des höchsten Berges der Erde 8850 m ü.NN. beträgt. Wissenschaftler der japanischen Universität Kyushu haben anhand von Gesteinsproben herausgefunden, dass der Everestgipfel vor 20 Millionen Jahren vermutlich 15000 m hoch in den Himmel ragte, bevor er gewaltig ins Rutschen kam.

Als heilige Stätte gilt bei Anhängern des tibetischen Buddhismus das Kloster Kumbum, mit dessen Bau 1560 begonnen wurde. In seiner Blütezeit sollen über 4000 Mönche dort gelebt haben. An den weiÃgetünchten Mauern, den rot-braunen Dachfriesen und den vergoldeten Dächern ist leicht zu erkennen, dass es im tibetischen Stil gebaut ist. Am Eingang stehen ein 14 m hoher Tschörten (Stupa), dahinter noch acht kleinere. Als zentrales Gebäude gilt die Golddachhalle, die der Sage nach genau an dem Platz stehen soll, wo Tsongkhapa geboren wurde.

Das Hauptkloster der Sakya-Sekte des tibetischen Buddhismus ist das Sakya-Kloster, welches 1073 gebaut wurde. Es besteht aus dem Süd- und dem Nordkloster, zwischen denen der Fluss Zhongqu flieÃt. Spricht man heute von dem Sakya-Kloster, ist für gewöhnlich das Südkloster gemeint, da es bis heute erstaunlich gut erhalten ist. Die von der Regierung der Yuan-Dynastie verliehenen Ernennungsurkunden und Siegel, sowie die von ihr gestifteten Kronen und Trachten werden noch dort aufbewahrt. Hinzu kommt, dass im Kloster noch zahlreiche Buddhafiguren, religiöse Gegenstände, Porzellangegenstände und über 2000 Holzdruckplatten, sowie viele von den Dharmakönigen hinterlassene Reliquien zu finden sind. Das Kloster befindet sich ca. 150 km von Shigatse entfernt.

Der Mogetso-See in Kangding, das an der ehemaligen chinesisch-tibetischen Grenze liegt, lädt Sie zu einer Wanderung auf der Honghai-Weide ein. Bei der Besichtigung des Paomashan-Bergs können sie ein tibetisch-buddhistisches Kloster bewundern.

Das höchste Kloster der Welt, das Rongbuk-Kloster, wurde teilweise wiederaufgebaut und wird seit 1982 von sechs Nonnen und zwei Mönchen der Nyingmapa-Schule betreut. Es liegt an der eindrucksvollen Nordwand des Everest, der sich am Ende des Rongbuk-Tals auftürmt.

âDie Wiege des Lamaismusâ, das Kloster Samye. Erbaut zwischen 775 und 779 ist mehrere Male zerstört und wiederaufgebaut worden. Das Kloster, das als das Symbol der nationalen Identität Tibets steht, liegt an einer von Sanddünen geprägten Landschaft wie eine fruchtbare Oase. Drei der vier heiligen Berge Tibets stehen in diesem Gebiet, was es zu einer beliebten Pilgerstätte macht.

Sie besuchen das nach der Legende älteste Gebäude Tibets. Es soll im 7. Jh. der Königspalast des ersten tibetischen Königs Nyatri Tsenpo gewesen sein. Der Aufstieg zur Burg belohnt Sie mit einer atemberaubenden Aussicht auf die âintensiven Farben Tibetsâ, inklusive das fruchtbare Yarlung-Tal.

Das Gandain-Kloster (Kloster Ganden) wird als das Gründungskloster der Gelug-Sekte bezeichnet. Es wurde zu Anfang des 15. Jh. erbaut und befindet sich in einer stolzen Höhe von ca. 3800 m. Im gesamten Klosterkomplex können Sie majestätische Sutra- und Buddhahallen, buddhistische Kollegien sowie viele andere sehenswerte Sakral- und Wohnbauten der Mönche bewundern. Zusammen mit dem Sera-Kloster und dem Zhaibung-Kloster wird das Gandain-Kloster als eines der drei groÃen Klöster Lhasas bezeichnet. In der Qing-Dynastie gab es hier über 3300 Mönche, in der Blütezeit lebten hier sogar über 5000. 1961 wurde das Kloster Ganden als Kulturstätte Chinas unter Denkmalschutz gestellt.
Batang ist bekannt für seine traditionellen tibetischen Lieder und Tänze. Am Horizont steht der majestätische Mount Genie, der dritthöchste Gipfel in der Provinz Sichuan. Der Berg nimmt den 13. Platz unter den 24 heiligen Bergen im tibetischen Buddhismus ein und ist einer der drei Orte für die Ausübung asketischer Ideale, weshalb der Berg zahlreiche tibetische Pilger anzieht.

Ihre Fahrt bringt Sie via Rawok und den Ngajuk La Pass (4.468 m) an den malerischen Rawok See. Er ist ca. 22 km groà und liegt 3.850 m über den Meeresspiegel. Ãppige Wälder und weiÃe Schneeberge umgeben den See. Die Landschaft hier wird auch âdie Schweiz Tibetsâ genannt. Hier finden Sie ausreichend natürliche Fotomotive. Lassen Sie sich überraschen.
Sie gelangen heute an den Zusammenfluss des Tsangpo und des Parlung Tsangpo Flusses. Vom Serkhyem La Pass (4.515 m) bietet sich Ihnen ein unvergesslicher Panoramablick auf die beiden âSiebentausenderâ Mt. Gyala Pelri und Mt. Namchak Barwa. Unterwegs besuchen Sie noch das Buchu Kloster sowie das Lamling Kloster.
Nach dem Frühstück fahren Sie entlang des Niyang Flusses über Bahe zum malerischen Basum Tso See. Mehr als 6.000 m hohe Schneeberge geben die fantastische Kulisse für den See ab. Sie unternehmen eine Bootsfahrt zu dem Inselkloster Tsodzong, welche in der Mitte des Sees liegt.

Ihre Reise führt Sie über das Kloster von Drigung nach Terdrom, einem Kraftplatz der weiblichen Inkarnation. In Terdrom besuchen Sie noch das Nonnenkloster Terdrom, welches ein wichtiger Kraftplatz ist, die heiÃen Quellen haben heilende Kräfte.

Das Kloster liegt inmitten eines ausgedehnten Wacholderwaldes. Seine Gründung geht auf Drom Tönpa, Atishas bedeutendsten Schüler, zurück. Aus seinen zu Boden gefallenen Haarsträhnen â heiÃt es â soll der Wald gewachsen sein. Drom Tönpa und seine Nachfolger entwickelten die geistigen Grundlagen des Kadampa-Ordens. Nachdem Tsongkhapa längere Zeit hier weilte, ging das Kloster vom Kadampa- zum Gelugpa-Orden über. Der letzte Reting Rimpoche diente dem 14. Dalai Lama als Regent.