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Die Autonome Region Tibet befindet sich im Südwesten Chinas auf dem Qinghai-Tibet-Plateau. Die Region misst von Nord nach Süd ca. 1.000 km und von Ost nach West 2.000 km - 1.2 Mio km² ist die Gesamtfläche. Das ist ein Achtel der Gesamtfläche Chinas. Seine Nachbarprovinzen in China sind Xinjiang, Qinghai, Sichuan und Yunnan. Im Süden und Westen grenzt es an Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal.
Tibet, das "Dach der Welt", beheimatet einige der bekanntesten und höchsten Berge der Welt, die sich in den vier gewaltigen Gebirgsketten Hindukusch, Pamir, Karakorum und Himalaja befinden. Sechs von Ihnen sind über 8.000 m hoch, 50 über 7.000 m und unzählige über 6.000 m über dem Meeresspiegel. Der höchste und bekannteste unter allen ist sicherlich der Mount Chomolungma (8.848,13 m), oder auch Mt. Everest genannt, der im Himalaja durch seine Präsenz Bergsteiger, Abenteurer aber auch einfache Touristen in Staunen versetzt.
In Tibet leben überwiegend Tibetaner, die ihre eigenständige Kultur, lebendigen Traditionen und Lebensformen über die Jahrtausende hinweg erhalten konnten. Als zweitgrößte Bevölkerungsgruppe sind die Han-Chinesen anzusehen.
Der Buddhismus hat im 7. Jahrhundert in Tibet Einzug gehalten. Später wurde er in eine "lokale Religion", den Lamaismus überführt. Über mehr als ein Jahrtausend hinweg sind tausende größerer und kleinerer Klöster entstanden, die noch heute auf jeder Reise ein Muss sind. Überall wo man hinschaut, in den Städten sowie in den kleinsten Dörfer, sieht man die glitzernd-goldenen Dächer der Klöster. Das bekannteste von ihnen ist sicherlich der Potala Palast in Lhasa, aber die Klöster von Jokhang, Norbu Lingka und das Kloster Zhaxi Lhunbo in Xigaze sind ebenso überaus sehenswert. Wunderschöne Buddha-Statuen schmücken das Interior und betende Mönche sitzen im Schneidersitz in den z. T. reich verzierten Räumen. Gläubige Tibeter laufen friedvoll mit ihren farbenprächtigen Gewändern durch die Straßen und drehen dabei ihre Gebetsmühlen.
Der Lamaismus ist tief verwurzelt im Herzen eines jeden Tibetaners. Die tiefe Religiösität spiegelt sich in der Freundlichkeit, Wärme, Gutmütigkeit und Toleranz der Tibeter wieder - auch oder vor allem Fremden gegenüber.
Die schneebedeckten Berge, ausgedehnte Graslandschaften, dichte Wälder und glasklare Seen auf dem tibetischen Plateau bieten der Flora und Fauna hervorragende Lebensgrundlagen. Die einzigartige Geografie und das besondere Klima führen dazu, dass sich ebenso einzigartige Lebewesen entwickeln konnten. Unglaubliche 118 Säugetierarten, 473 Vogelarten, 93 Arten von Reptilien und Amphibien, 61 Fischarten und 2.300 Arten von Insekten haben hier ihren Lebensraum gefunden.
Die kostbarsten Säuger sind sicherlich der tibetische Yak, die tibetische Antilope und der Wildesel. Diese Tiere sieht man besonders im Nordwesten, wo sie zu hunderten in Herdenformation durch die Gegend streifen. Einige der Vogelarten sind der Schwarzhals-Kranich, der tibetische Schneefasan und die tibetische Gans.
Den Schutz der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt hat sich die tibetische Regierung auf die Fahnen geschrieben. Die meisten Tiere und Pflanzen stehen unter Naturschutz. Es wurden dazu zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet. Ein Grund, warum eine Tibet Reise niemals einsam werden kann, sind nicht nur die überaus wanderfreudigen und freundlichen Menschen, sondern auch die wilden Tiere, wie Wildesel und Yak, die überall anzutreffen sind.
Die An-bzw. Abreise aus Richtung China ist auf zwei Arten möglich. Den Flughafen Lhasas fliegen mehrmals täglich Flugzeuge, direkt aus Chongqing und Chengdu kommend, an. Was jedoch noch attraktiver ist, ist die Anreise mit der Bahn - dem Tibetexpress.
Region Lhasa: An der Haupstadt, als "Tor nach Tibet" von China aus, wird man auf seiner Tibet Reise nicht vorbeikommen. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind hier der Potala Palast, der Jokhang-Tempel, der Sommerpalast des Dalai Lama Norbu Lingka und die ringförmige Marktstraße um den Jokhang-Tempel - die Barkhor-Straße.
Region Xigaze: Sehenswert sind hier die beiden Klöster von Sagya (ca. 160 km westlich v. Xigaze) und Taschilhunpo (in der Vorstadt Xigazes), die sich in einem sehr guten Zustand befinden. Die 17 Klöster des Palchor-Klosterkomplex in Gyangze und natürlich der südlich von Xigaze gelegene Mount Everest.
Region Shannan: Das Landschaftsgebiet von Yarlung, der erste Palast in der Geschichte Tibets Yumbu Lhakhar südlich von Zedang, das Samye-Kloster am Nordufer des Yarlung-Zangbo-Flusses, der "Saphir Tibets" der Yamzhog Yumco-See und die Gräber der Könige Tibets
Region Nyingchi: Die Landschaft von Zayü, die große Schlaufe des Yarlung-Zangbo-Flusses der den Himalaja in zwei Teile teilt
Region Nagqu: Der höchste See der Welt der Nam-Co-See, die Qiangtang-Steppe und das Landschaftsgebiet des Zhoima-Tals
Region Ngari: Der heilige See Mapam Yumco und der Zada-"Erdwald"
Region Qamdo: Das Qiangbalin-Kloster der Gelben Sekte (Gelugpa) und das Gebiet der Stumpfnasenaffen Hongla
>> Zu Reisevorschlägen für Tibet Reisen
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>> Tibet im China Reise Konfigurator
Ihre Gruppenreise nach Tibet:
>> China-Gruppenreise: Shanghai-Yangtze-Xian-Lhasa-Xining-Peking (16 Tage)
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