Neue Panda-Reservate in Shaanxi
Qinling-Pandas unterscheiden sich von den Schwarz-Weißen

In der chinesichen Provinz Shaanxi, im Nordwesten gelegen, sind zwei neue Naturreservate für die Großen Bären entstanden. In den Qinling-Bergen kommt man somit auf sechs solcher Reservate, laut Li Xiaolian, Stellvertreter der hiesigen Unteren Naturschutzbehörde.
Eines der beiden neuen Reservate, das Sangyuan Naturreservat, umfasst 13.806 Hektar. 99,4 Prozent sind dicht bewachsen mit Bambus-Bäumen, sogar der Pfeilbambus ist hier zuhaus. Man schätzt, dass mindestens sieben Große Pandabären in diesem Gebiet leben. Das zweite neue Schutzgebiet umfasst 10.200 Hektar. Große Pandas leben hier ebenso, wie Affen, Geier und Leoparden.
Die vier bereits bestehenden Schutzgebiete, Foping, Changqing, Taibai und Zhouzhi haben sich laut Li längst bewährt. Das Naturreservat Foping, 1978 gegründet, ist mit 110-130 Großen Pandas, das größte in diesem Gebiet.
Die Pandabären der Qinling-Berge wurden erst 1964 entdeckt, ganze hundert Jahre nachdem man in der Region Sichuan die ersten Bären sichtete. Man schätzt, dass sich ca. 300 freilebende Tiere hier aufhalten. Sie unterscheiden sich etwas von den schwarz-weißen Großen Pandas, durch ihren kleineren Wuchs, längeren Seitenzähnen und braunem Fell. (Quelle: Xinhua)
