China - Verena - Mondsichelsee
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Verenas Traumreise entlang der Großen Mauer

„Auf meiner persönlichen Traumroute begleitet Sie die Große Mauer wie ein roter Faden –  vom Osten in den Westen Chinas. Mir ist dieses grandiose Bauwerk mit der Zeit wie ein guter Freund vorgekommen, zuverlässig immer zur Stelle, nie langweilig. Denn die Große Mauer zeigt während dieser intensiven Begegnung zwar „Persönlichkeit“ , aber auch verschiedene Gesichter. Ihre Etappen führen Sie durch die unterschiedlichsten Landschaften: von kargen Felsformationen zu üppigem Grasland bis hin zu meterhohen Sanddünen. Und ein Tempel ist beeindruckender als der andere, voller Farben und Leben!“

Reiseverlauf (16 Tage / 15 Nächte)

Peking – Hohhot – Baotou – Yichuan – Zhongwei – Jingtai – Wuwei – Zhangye – Juayuguan – Dunhuang – Peking

Ihre persönlichen Specials

Sicherheit und Flexibilität durch eine private, deutsch-/englischsprachige Reiseleitung und einen eigenen Chauffeur * sorgfältig für Sie ausgewählte Hotels mit Flair * hauseigene Visaabteilung *  malerische Landschaft an der Großen Mauer bei Jinshanling * Besuch Hohhots, der Hauptstadt der Inneren Mongolei * Besichtigung verschiedener Abschnitte der Großen Mauer aus verschiedenen Dynastien * wunderschön angelegter Konfuziustempel in Wuwei * spektakulärer Tempel des großen liegenden Buddhas in Zhangye * beeindruckende Hängende Mauer in Jiayuguan * die spirituelle Kraft der Mogao-Grotten in der Oasenstadt Dunhuang * Naturwunder im Yadan Geopark * Probieren Sie die lokale Küche

China - Reise Übersichtskarte
Telefon-Bild Veronika Billinger

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1. Tag: Ankunft in Peking – Willkommen in der Stadt der Gegensätze

China - Erkundung Peking

Peking wartet schon auf Sie. Bei Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie von Ihrer persönlichen Reiseleitung erwartet und in Ihr Hotel gebracht. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Lassen Sie es gemütlich angehen. Vielleicht besuchen Sie eines der historischen Altstadtviertel (Hutongs) oder Sie unternehmen einen Spaziergang entlang der modernen Einkaufsstraße Wangfujing. Die chinesische Hauptstadt ist mit ihren vielen Gegensätzen ganz schön fordernd. Packen Sie nicht zu viel in den Tag. Am Abend sollten Sie sich aber schon mal mit einem Pekingenten-Festmahl belohnen. Wir hätten da ein paar Restauranttipps für Sie. Übernachtung in Peking.

2. Tag: Peking – Hohhot – Große Mauer, die Erste

China - Ausflug zur Großen Mauer

Wow! Ihre erste Begegnung mit der Großen Mauer steht an. Mindestens 16 verschiedene Große Mauern wurden zwischen dem 5. Jh v. Chr. und dem 6. Jh n. Chr. erbaut. Die Große Mauer ist also ein mehrere tausend Kilometer langes Geflecht von Bauwerken. Heute sind viele Teile des Mauersystems vom Zerfall bedroht oder bereits nahezu zerstört. Für Sie geht es zum zum Abschnitt Jinshanling, welcher an der Grenze zwischen Peking und der Provinz Hebei liegt. Der 20 km lange Abschnitt ist zwar kleiner und schmaler als die Große Mauer in Badaling oder Mutianyu, dafür aber viel ursprünglicher. Er besitzt noch heute fünf Übergänge, 67 Türme und zwei Leuchttürme, die besichtigt werden können. Am schönsten sind der große und der kleine Jinshanling-Turm. Während Ihrer geführten Tour auf der Mauer begleitet Sie auf Schritt und Tritt eine fantastische Landschaftskulisse. Am Abend fliegen Sie weiter nach Hohhot in die Innere Mongolei. Die 2,3-Millionen-Stadt ist Verwaltungssitz des Autonomen Gebiets Innere Mongolei. Im neuen Bahnhof am Stadtrand soll von 2014 an der Hochgeschwindigkeitszug aus Peking ankommen, dann rückt die 430 km entfernte Hauptstadt noch ein Stück näher. Hohhot ist ohnehin stark chinesisch geprägt, noch nicht einmal zehn Prozent der Einwohner sind Mongolen. 2,1 Mio. Han-Chinesen leben in der Stadt am Südrand des Yinshan-Gebirges. Tendenz steigend. Übernachtung in Hohhot.

F

3. Tag: Hohhot – Jede Menge Tempel und Pferde

China - Blaue Stadt Hohhot

Köke Qota, die blaue Stadt, nennen die Mongolen Hohhot. Wahrscheinlich wegen dem stahlblauen Himmel. Als erstes sieht man vor allem Tempel, die ganze Stadt scheint überzogen damit. Die Zahl 19 ist häufig zu lesen, an anderer Stelle ist von rund 55 buddhistischen Tempeln die Rede. Sie besichtigen zunächst das Kloster Da Zhao, auch Wuliang-Tempel genannt. Es ist der älteste und größte Tempel mitten in der Altstadt, wurde im Jahr 1580 während der Ming-Dynastie errichtet und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln in Hohhot. Ein wahres Fest für die Sinne: leuchtende Farben, der Geruch von Räucherstäbchen, bunte Gebetsfahnen und blaue Tücher wehen im Wind. Und überall Pferde, in Stein, aus Bronze, auf Textilien. Das Pferd ist das Wahrzeichen Hohhots, es erinnert an den mongolischen Ursprung, an die Steppe. Draußen vorm Tempel werden übrigens auch solarbetriebene Gebetsmühlen verkauft. Das Kloster Wusutu Zhao ist der einzige Tempelkomplex in der Mongolei, der ausschließlich von Mongolen geplant und gebaut wurde. Der Name bedeutet auf Mongolisch „nahe am Wasser", benannt wurde er nach dem Dorf im Süden des Daqing-Berges, etwa 13 Kilometer außerhalb der Stadt. Hier befinden sich auch Ruinen der Chinesischen Mauer aus Zeiten des Königreiches Zhao. Ebenfalls sehenswert ist der Fünf- Pagoden-Tempel, 1740 als Stufenpagode erbaut, die von vier kleineren Pagoden umgeben ist. Am Abend sind Sie eingeladen ein typisch mongolisches Feuertopfessen zu probieren. Übernachtung in Hohhot.

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4. Tag: Hohhot – Baotou – Yinchuan – Der Dinosaurier unter den Mauerstücken

China - tibetisch-buddhistisches Kloster Wudang Zhao

Heute fahren Sie weiter nach Baotou. Unterwegs besichtigen Sie das Kloster Meidai Zhao, das einst die offizielle Residenz des ehemaligen mongolischen Führers namens Andahan der Ming-Dynastie war, sowie das Kloster Wudang Zhao, welches das größte, tibetisch-buddhistisches Kloster in der Inneren Mongolei ist. Baotou kann auf mehr als 6000 Jahre Geschichte zurückblicken und weist ein reiches kulturelles Erbe auf. Während der Zeit der streitenden Reiche (476 v. Chr. bis 221 v. Chr.) hat der Kaiser Zhao eine Mauer am heutigen Stadtrand von Baotou errichten lassen. Nach chinesischen Historikern soll es sich bei den sichtbaren Überresten um den ältesten Teil der chinesischen Großen Mauer handeln. Bis in die heutige Zeit besitzt die Stadt eine große wirtschaftliche Bedeutung, vor allem durch den Handel mit Pelzen und als Umschlagsplatz zwischen Land- und Wassertransport. Dabei ist Baotou von Peking aus auch mit der Eisenbahn erreichbar. Berühmt ist der Ort zudem für seine erst im 20. Jahrhundert entdeckte Eisenmine Baiyun’ebo. Am Abend steigen Sie in Ihren Zug, der Sie nach Yinchuan bringt. Übernachtung im Zug.

F

5. Tag: Yinchuan – Das orientalische Peking

China - Yinchuan (-Ebene)

Am frühen Morgen kommen Sie in Yinchuan an. Wir holen Sie natürlich ab. Die Stadt, die am Oberlauf des Gelben Flusses liegt, ist die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Ningxia. Westlich der Stadt befindet sich das Helan-Gebirge, dessen höchster Gipfel 3556 m über dem Meer liegt. Dank dem Gelben Fluss sind auf der Yinchuan-Ebene viele Seen und Feuchtgebiete entstanden, die zahlreiche Tiere und Pflanzen beheimaten. Die „Perle der Grenzgebiete“, wie Yinchuan gelegentlich auch genannt wird, ist aber auch für das friedliche Zusammenleben der verschiedensten Kulturen bekannt. Die meisten Einwohner der Stadt gehören der Hui-Nationalität an, weswegen zahlreiche islamische Bauten zu sehen sind. Das Stadtbild wird geprägt von Moscheen und Restaurants der Hui und von den typischen weißen Kappen der Männer. Durch die Straßen zieht der Geruch von gebratenem Lamm. Yinchuan wird häufig auch als „das orientalische Peking“ bezeichnet: die Große Mauer, uralte Königsgräber und sogar ein „Tiananmen“ mitsamt Mao-Porträt: alles da. Nur statt Peking-Ente gibt’s hier „Lamm-Eisbein“. Sie fahren zunächst zu den Mausoleen der Könige der Westlichen Xia-Dynastie, die aus neun Königsgräbern und 254 Nebengräbern bestehen. Sie liegen rund 35 km vom Zentrum entfernt und werden auch als „orientalische Pyramiden“ bezeichnet. Angelegt wurden sie zwischen dem frühen 11. und 13. Jahrhundert. Jedes Königsgrab nimmt eine Fläche von rund 100.000 qm ein! Die über 1500 Jahre alte Haibao-Pagode liegt im Norden von Yinchuan. Viereckiger Grundriss, 11 Stockwerke, 54 m hoch – von ihrem obersten Stockwerk hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt. An der Yuhuanggenan liegt die Nanguan-Moschee, die zugleich das religiöse Zentrum von Yinchuan darstellt. Das 400 Jahre alte Gotteshaus mit seinem 25 m hohen Kuppelgewölbe wurde im Jahr 1981 komplett saniert und bietet über 1000 Gläubigen Platz. Dann hätten wir noch das Provinzmuseum – oder wollen Sie lieber ins Hotel? Sie haben die Wahl. Heute essen Sie in einem traditionellen, muslimischen Restaurant zu Abend. Sie wissen ja: Eine der hiesigen Spezialitäten ist beispielsweise Lamm-Eisbein. Der zum Essen servierte Tee ist einmalig! Ein Bummel durch die Fußgängerzone Yinchuans mit tollem Blick auf den Glockenturm und den Jadekaiser Pavillon runden den Tag ab. Übernachtung in Yinchuan.

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6. Tag: Yinchuan – Zhongwei – Reste aus der Altsteinzeit

China - Ruinen von Shuidonggou

Nur eine kurze Fahrt und Sie sind bei den Ruinen von Shuidonggou, sie liegen nur 19 km außerhalb von Yinchuan bei Wuling. Die 7,8 km² große Fläche wurde schon vor 30.000 Jahren bewohnt. Shuidonggou zählt zu den wichtigsten Ruinen aus der Altsteinzeit in ganz China. Entdeckt wurde dieses Relikt Anfang der 1920er Jahre von einem deutschen Missionar. Natürlich sehen Sie auch heute einige Ruinen der Chinesischen Mauer. Außerdem werfen Sie einen Blick in die unterirdischen Militärkasernen aus der Ming-Zeit. Anschließend führt Sie Ihre Reise weiter nach Zhongwei. Unterwegs legen Sie jedoch noch einen Stopp an den 108 Stupas am Qingtongxia-Stausee ein. An der westlichen steilen Wand des Xiakou-Berges gelegen, wurden sie in 12 Reihen errichtet. Jede Reihe besteht aus einer ungeraden Zahl von Pagoden, weshalb hierdurch ein eindrucksvolles, riesiges Dreieck entstanden ist. Zhongwei selber ist eine gemütliche Kleinstadt, das Zentrum befindet sich beim Trommelturm und der einige Meter weiter entfernten Mao-Statue. Übernachtung in Zhongwei.

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7. Tag: Zhongwei – Jingtai – Eklektischer Mehrzwecktempel mit Geisterhaus

China - Gao-Tempel mit Spukuftschutzkeller

Heute steht die Besichtigung des nördlich von Zhongwei gelegenen Gao-Tempels auf dem Programm. Der Sakralbau aus dem 15. Jh. ist ein außergewöhnliches architektonisches Konglomerat, das konfuzianische, buddhistische und taoistische Elemente miteinander vereint. Mittlerweile haben allerdings die buddhistischen Skulpturen Oberhand gewonnen. Kurios ist der während der Kulturrevolution unter dem Tempel angelegte Luftschutzkeller, der inzwischen zu einer Art Spukhaus umfunktioniert wurde. Es ist ein schlecht beleuchtetes Gewirr von Gängen, durch die Schreie hallen. Nichts für schwache Nerven! Anschließend führt Sie Ihre Reise weiter nach Jingtai. Übernachtung in Jingtai.

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8. Tag: Jingtai - Wuwei


China - ehem. Militärkaserne Yongtai

Ihr nächstes Ziel ist die Stadt Wuwei, im Westen der Provinz Gansu (130.000 Einwohner). Auf dem Weg dahin liegt die Ruinenstadt von Yongtai, die eine ehemalige Militärkaserne aus der Zeit der Ming-Dynastie entlang der Chinesischen Mauer ist. Nachdem der Wuwei-Pass im Jahre 1372 gebaut wurde, entstand in der Nähe die Stadt Wuwei, die künftig einer der wichtigsten Punkte auf der Seidenstraße war. Übernachtung in Wuwei.

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9. Tag: Wuwei – Zhangye – Der Fundort des berühmten Galoppierenden Pferdes

China - Konfuzius-Tempel und Große Mauer

Besichtigen Sie heute den Konfuzius-Tempel in Wuwei. Dieser schöne Gebäudekomplex wurde während der Ming-Dynastie im Jahr 1439 erbaut. Mit einer Größe von 1500 m² ist er der größte und am besten erhaltene Tempel für den chinesischen Gelehrten in der Provinz Gansu. Früher beherbergte er die größte Lehranstalt in Westgansu, heute dient er als eine Art Museum, in dem z.B. ein Chinesisch-Xixia-Wörterbuch aufbewahrt wird. Der mit üppigen Zypressen und einer großen Konfuzius-Statue bestückte Innenhof wirkt wie ein Ruhepol in der hektischen Stadt. Der nächste Besichtigungspunkt ist die Grabanlage von Leitai (aus der Han-Dynastie), die ein Landwirt erst im Jahr 1969 entdeckte. Das Ganze ist ein Mausoleum für den Han-General Zjang. Den Eingang schmückt ein Bogen mit Baummotiv, die Gruft selbst besteht aus sieben Kammern, deren Wände mit gebrannten Ziegeln verkleidet sind. In den Ecken sollten Öllampen in Form von Lotosblüten dem Toten im Jenseits Licht spenden. 231 Gegenstände aus Gold, Silber, Bronze, Eisen, Jade, Knochen, Stein und Ton sowie 99 Pferdefiguren und Karren aus Bronze kamen ans Tageslicht. In dem Grab wurde das berühmte Galoppierende Bronzepferd gefunden, welches heute das Symbol für den chinesischen Tourismus ist. Es ist die Skulptur des Tieres in vollem Galopp, das sich mit nur einem Fuß auf dem Rücken eines fliegenden Vogels abstützt. Die Statue ist etwa 35 cm hoch, 45 cm lang und wiegt 7 kg. Das Pferd wurde vielfach reproduziert, wobei sich das Original in einem Museum in Peking befindet. Danach fahren Sie weiter nach Zhangye. Während Ihrer Fahrt sehen Sie immer wieder noch sehr gut erhaltene Abschnitte der Chinesischen Mauer. Natürlich wird auch ein Fotostopp eingelegt! Übernachtung in Zhangye.

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10. Tag: Zhangye – Jiayuguan – Was für Riesenohren!

China - Großer Buddha-Tempel Zhangye

Heute steht ein weiteres Highlight Ihrer Reise auf dem Programm: Sie besichtigen den Großen Buddha-Tempel in Zhangye. Er stammt aus dem Jahr 1098, zur Zeit des Xixia-Reichs. Während der Ming- und der Qing-Dynastie wurde er mehrmals renoviert. Die zweistöckige Große-Buddha-Halle, die heute noch vorhanden ist, stammt aus dem 18. Jh., sie umfasst eine Gesamtfläche von 1370 qm. Mitten in der Halle befindet sich die Skulptur von Schakjamuni, die Statue des Liegenden Buddha. Sie ist eine vergoldete und bemalte Tonskulptur mit einer Holzform. Diese Statue ist 34,5 m groß, und der Abstand zwischen den Schultern beträgt 7,5 m. Die Ohren sind jeweils mehr als zwei Meter lang. Die Motive der Wandgemälde dieser Halle stammen aus buddhistischen Geschichten und dem klassischen Roman „Die Pilgerfahrt nach dem Westen". Zur Sammlung dieses Tempels gehören auch Ziegel- und Holzschnitzereien sowie wertvolle buddhistische Schriften, die für die Erforschung der buddhistischen Geschichte, der Baukunst, der Kultur und Kunst Westgansus von immensem Wert sind. Nach dieser Besichtigung fahren Sie weiter nach Jiayuguan. Übernachtung in Jiayuguan.

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11. Tag: Jiayuguan – Der Großen Mauer wieder ganz nah

China - Hängende Mauer Jiayuguan

Das westliche Ende der Großen Mauer mit der im Jahre 1372 errichteten Festung Jiayuguan wurde im 5. Regierungsjahr des Ming-Kaisers Hongwu (1372) erbaut. Von dort hat haben Sie einen tollen Ausblick auf das Gebiet nördlich der Großen Mauer und somit auch auf das Sandmeer der Wüste. Dann geht es zur spektakulären „Hängenden Mauer“, mein absoluter Geheimtipp für Sie. Ihren Namen sie einer Steigung von 45 Grad, so dass es fast so wirkt als würde sie am Berg „hängen“. Dieses Teilstück der Großen Mauer ist eine Erweiterung der Mauer am Jiyuguan-Pass in Richtung Norden und gehörte zum altertümlichen Verteidigungssystem. Im Jahr 1539 wurde damit begonnen dieses Teilstück zu bauen, jedoch sind von den ursprünglich 1,5 km leider nur noch etwa die Hälfte erhalten. Der etwas mühsame Aufstieg wird mit einem Panoramablick über Wüste, Oase und Stadt mitsamt der Festung Jiayuguans belohnt! Nachmittags unternehmen Sie einen Ausflug zu einer Grabanlage aus der Wei- und Jin-Zeit. Diese 8 Gräber wurden etwa 20 km nordöstlich von Jiayuguan gefunden. Jedes Grab besteht aus drei Räumen, die miteinander verbunden sind. Besonders interessant sind die zahlreichen, schönen Wandmalereien, mit denen die Wände der Gräber verziert wurden. Meist zeigen diese Szenen aus dem Alltagsleben. In einem kleinen Museum in der Nähe der Gräber können Sie zahlreiche Grabbeigaben bestaunen. Der letzte Besichtigungspunkt für heute ist der Zixuan-Weinkeller. Übernachtung in Jiayuguan.

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12. Tag: Jiayuguan - Dunhuang – Faszination Seidenstraße

China - Oasenstadt Dunhuang

Die nächste Station Ihrer Reise ist die Oasenstadt Dunhuang an der berühmten Seidenstraße. Die Stadt ist durch ihre Lage inmitten von Wüstengebieten besonders reizvoll. Unterwegs halten Sie noch an der Ruinenstadt Suoyangcheng. Für den Abend haben wir ein Spezialitätenessen auf einem Bauernhof für Sie arrangiert. Übernachtung in Dunhuang.

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13. Tag: Dunhuang – Lagerraum spiritueller Energie

China - Besuch Mondsichelsee

Der Höhepunkt in Dunhuang ist sicherlich der Besuch der berühmten Mogao-Grotten. Sie gehören zu den buddhistischen Kostbarkeiten Chinas und stellen ein einzigartiges Beispiel für die Entwicklung buddhistischer Plastik und Malerei dar. Die erste der Grotten wurde 366 n.Chr. von dem buddhistischen Mönch Le Zun geschaffen, als er auf seinem Weg nach Westen an diesen Ort kam. Ausgedörrt und müde saß er dort, um sich auszuruhen. Da wurde ihm ein Gottesanblick offenbart. Ein riesiger, glühender Buddha erschien am Himmel, in Begleitung himmlischer Wesen, die heilige Musik spielten. Inspiriert durch dieses Schauspiel beschloss der Mönch, seine Wanderung aufzugeben und das gesegnete Ereignis an diesem Ort zu bezeugen. Er schlug eine Höhle in die felsigen Klippen und bemalte sie mit der Szene, die er gesehen hatte. Nach ihm hatte ein anderer Pilger eine ähnliche Gottesschau erlebt, als er nach Dunhuang kam. Bald darauf waren die Felsengrotten eine heilige Stätte geworden. Schließlich wurden fast 800 Grotten in den Bergabhang gehauen und mit religiösen Bildern geschmückt. Es existieren heute noch 492 Höhlen, mehr als 45000 m² Wandmalerei und 2450 farbige Buddha-Statuen. Die Ausgestaltung der Höhlen zog sich über mehrere Dynastien hin. Insgesamt wurde ein Zeitraum von über 1000 Jahren benötigt. Der nächste Höhepunkt sind die Sanddünen der Taklamakan-Wüste, welche fast an die Stadt Dunhuang heranreichen. Das Dünengebiet Mingsha Shan erstreckt sich bis vor die Tore der Stadt. Durch das Herunterrutschen der Sanddünen entsteht ein unverwechselbares Geräusch, dass dem Dünengebiet seinen Namen verleiht: „Singender Sandberg". Ganz in der Nähe liegt der Mondsichelsee. Eigentlich ist es eine Quelle, der Punkt, an dem Wüste und Oase sich treffen. 100 m lang und 25 m breit hat sie die Form einer Mondsichel. Die Gegend wird oft von Sandstürmen heimgesucht, die sogar die Sonne komplett verdunkeln, trotzdem wurde die Quelle nie vom Sand verdeckt. Am fünften Tag des fünften Mondmonats besteigen die Menschen den Mingsha-Berg um die Mondsichelquelle zu betrachten und das Drachenboot-Fest zu feiern. Im Anschluss besichtigen Sie noch die Pagode des Weißen Pferdes. Mein Tipp für den Abend: Ein abendlicher Bummel über den Nachtmarkt ist absolut empfehlenswert! An den Ständen und den Garküchen können Sie viele lokale Spezialitäten probieren. Übernachtung in Dunhuang.

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14. Tag: Dunhuang – Geologische Wundertüte

China - Geo-Park Yadan

Heute ist Erdkunde-Unterricht. Oder zumindest könnte es Ihnen teilweise so vorkommen, wenn Sie im Geo-Park Yadan sind. Aber erst einmal machen Sie Station am Yumen-Pass, 90 km nordwestlich von Dunhuang entfernt. Als einer der beiden Pässe war er ein Verkehrsknotenpunkt an der Seidenstraße. Der Name „Yumenguan" (Pass des Jadetors) entstammt den Erzählungen, nach denen Karawanen Jade aus Hotan über diesen Pass in die zentralen Gebiete Chinas transportierten. Eine viereckige Burg an diesem Pass ist bis auf den heutigen Tag überliefert. Die Befestigungsmauer wurde aus festgestampftem Löß angelegt, sie ist leider mittlerweile teilweise zusammengebrochen. Der über 400 km² große Geo-Park Yadan liegt dann noch einmal 90 km weiter nordwestlich. Unterwegs können Sie noch Ruinen der Großen Mauer aus der Han-Zeit bestaunen. Der Geo-Park Yadan grenzt im Westen an Lop Nul. Leuchtend gelbe bis braune Sandstein-Formationen erheben sich aus der flachen Lop-Wüste. Diese durch Verwitterung entstandene Yadan-Topographie stammt aus einem Zeitraum von mehr als 700.000 Jahren. Der Staatliche Geo-Park ist die weltweit größte, bisher entdeckte Stätte mit dieser speziellen topographischen Beschaffenheit. Fragen Sie Ihren privaten Reiseführer, was es mit der Hexenstadt und Alten Burgen hier auf sich hat! Zurück in Dunhuang, werden Sie abends zu einer traditionellen Tanz- und Musikveranstaltung eingeladen. Übernachtung in Dunhuang.

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15. Tag: Dunhuang - Peking – Schnäppchen am Seidenmarkt gefällig?

China - Chinesische Küche in Peking

Ende Gelände. Wo es gerade so spannend war, zumindest erdgeschichtlich. Am heutigen Tag erfolgt Ihr Transfer, um wieder zurück nach Peking zu fliegen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Mein persönlicher Tipp für Sie ist ein Besuch des berühmten Seidenmarktes. Hier können Sie noch das ein oder andere Schnäppchen ergattern. Wollen Sie sich zum Abschied noch einmal einen tollen Abend gönnen? Dann empfehle ich Ihnen das Restaurant »Fangshan« (1 Wenjin Jie, Behai-Park): ein Klassiker der imperialen Küche. Das Lokal im Behai-Park serviert Kreationen der Hedonistenherrscherin Cixi. Lebhafte Stimmung, enorme Portionen, guter Service. Auch sehr gut: das »Huang Ting Cantonese« im „Peninsula Palace". Der deutsche Küchenchef Uwe Faust und seine chinesischen Kollegen offerieren Kanton-Küche und Pekinger Spezialitäten auf höchstem Niveau. Zu den Spezialitäten zählen Dim Sums und gebratener Fisch mit Teeblatt-Aroma. Das historisch gestaltete Lokal ist reich mit wertvollen Quing-Antiquitäten dekoriert. Gerne reservieren wir einen Tisch für Sie. Übernachtung in Peking.

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16. Tag: Rückflug

China - Heimflug

Heute heißt es leider Abschied nehmen. Eine ereignisreiche Reise geht zu Ende. Sie werden zum Flughafen gefahren, um wieder zurück in die Heimat zu fliegen. Auf Wunsch können Sie auch noch einige Tage in Peking verlängern. Gerne stellen wir Ihnen ein Programm zusammen.

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Preise

*Aus Ihren Träumen und unserer Leidenschaft werden Ihre Reise
  und Ihr Preis.
  Bitte kontaktieren Sie uns für Ihr maßgeschneidertes Angebot.

*Der Reisebeginn ist täglich möglich. Sie reisen individuell mit Ihrem
  persönlichen Reiseleiter.
  Ein Anschluss an eine Gruppe ist nicht möglich.

Leistungen

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  • Eingeschlossene Leistungen

    • Übernachtungen in den angegebenen Hotels, je nach Verfügbarkeit
    • Mahlzeiten laut Programm (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Alle Eintrittsgelder für das oben beschriebene Programm
    • Örtlich wechselnde, deutschsprachige Reiseleitung von Guilin bis Shilin, englischsprachig ab/bis Lijiang
    • Transfers und Touren mit privatem, klimatisiertem Fahrzeug
    • Eigener Fahrer
    • Inlandsflüge in Economy Class
    • Trinkwasser während der Besichtigungen
    • Service Gebühren, Steuern und Gepäckabfertigung
    • Reisepreissicherungsschein
    • 1 China Reiseführer
  • Nicht eingeschlossene Leistungen

    • Konsulargebühren für das Visum und entstehende Portokosten für die Besorgung
    • Optionale Touren
    • Alle anderen Touren und Mahlzeiten, die zusätzlich zu den oben genannten in Anspruch genommen werden
    • Persönliche Ausgaben
    • Trinkgelder
    • Weitere Leistungen, die nicht explizit unter „eingeschlossene Leistungen“ erwähnt werden

Übernachtungen

Stadt Hotel Kategorie Nächte
Peking Red Wall Garden Standard 1+1
Hohhot Sheraton Hohhot Standard 2
Bautou - Yinchuan Nachtzug 2er-Abteil Softslepper 1
Yinchuan Kempinski Yinchuan Standard 1
Zhongwei Yixing Hotel Standard 1
Jingtai Jingtai Hotel Standard 1
Wuwei Tianma Hotel Standard 1
Zhangye Zhangye Hua Chen International Standard 1
Jiayuguan Holiday Plaza Hotel Standard 2
Dunhuang Grand Soluxe Standard 3

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