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Reise-Blog China

Unsere Asienexpertin Jeannette Holder in China Teil 2

Am nächsten Morgen ist es schon wieder Zeit Longsheng zu verlassen und wir fahren nach Yangshuo. Inmitten der bizarren Felsen, finden sich Kormoranfischer auf kleinen Bambusbooten, Wasserbüffel, badende Kinder und zahlreiche Touristen. Nichtsdestotrotz ist die Landschaft um Yangshuo traumhaft schön und lädt zu einer entspannten Bambusfloßfahrt auf dem Yulong River ein. Während der Großteil der Touristen auf dem mittlerweile sehr überfüllten Li-Fluss umher schippert, mache ich mich auf den Weg zum Yulong Fluss, der noch deutlich ruhiger und ursprünglicher ist. Nach einem gemütlichen Spaziergang entlang des Yulong Flusses, genieße ich am Abend die entspannte Atmosphäre in meinem Hotel, dem Mountain Retreat, welches sich direkt am Yulong-Fluss befindet. In dem kleinen Ökoresort sind alle Möbel aus heimischem Bambus in Handarbeit gefertigt, es wird auf Plastikflaschen, Shampoo- oder Duschgel-Fläschchen verzichtet und auch sonst wird das Thema Nachhaltigkeit hier sehr groß geschrieben. Nach vielen neuen Eindrücken und tollen Erlebnissen falle ich am Abend todmüde in mein Bett.

Landschaft in Yangshuo

Sollten Sie am Abend noch Unterhaltung wünschen, empfehle ich die Liu-Sanjie-Show – ein Musical, das auf einer offenen Bühne am Li-Fluss aufgeführt wird (nur bei gutem Wetter). Das ist definitiv eine schöne Abwechslung!

Am nächsten Morgen heißt es für mich schon wieder Abschied nehmen von einer Region, die mich so begeistert hat. Ich werde zum Bahnhof von Guilin gefahren und begebe mich zum nächsten Abenteuer: eine Fahrt mit dem Schnellzug quer durch China. Obwohl in den Bahnhöfen alles nur auf Chinesisch ausgeschrieben ist und auch mein Ticket nur chinesische Schriftzeichen enthält, finde ich mich erstaunlich gut zurecht und habe in der Tat auf Anhieb den richtigen Zug gefunden. So waren alle morgendlichen Zweifel umsonst. Innerhalb von 5 Stunden bringt mich der Schnellzug nun mit knapp 300 km/h von Guilin nach Wuhan. Die Industriestadt, die einst aus drei kleineren Städten bestand, die dann zusammengeführt wurden, liegt direkt am Yangtze und ist für mich der Ausgangspunkt zu meiner Kreuzfahrt auf dem Yangtze. Ein beliebtes Ausflugsziel in Wuhan ist der Turm des Gelben Kranichs. Mitten in einem schön angelegten Park mit zahlreichen Pagoden gelegen, vergisst man hier für kurze Zeit den Trubel der Industriestadt. Über zahlreiche Stufen erreiche ich die oberste Plattform des Turms und habe einen fantastischen Blick auf die Stadt. Die modernen Hochhäuser reihen sich aneinander während der Park wie die „Grüne Lunge“ in der Mitte liegt. Hier spüre ich deutlich wie sich Tradition und Moderne in China vereinen.

Blick vom Turm des Gelben Kranichs in Wuhan

Am nächsten Tag werde ich schließlich vom Shangri-La Hotel abgeholt und wir machen uns auf den Weg nach Jingzhou, wo ich auf meinem schwimmenden Hotel auf dem Yangtze einchecke. Für die nächsten vier Nächte werde ich mich dem Abenteuer „Yangtze Kreuzfahrt“ hingeben. Auf dem Plan stehen die Drei Schluchten, der Staudamm und zahlreiche kleinere Highlights entlang des Ufers. Ich bin gespannt und freue mich, als das Schiff endlich ablegt. Am nächsten Morgen ist die Vorfreude groß: was erwartet mich wohl draußen für einen Ausblick, wenn ich auf meinen Balkon gehe?

Wir durchfahren die erste der großen Schluchten: die Xiling Schlucht. Schnell zücke ich meine Kamera und versuche dieses Highlight festzuhalten. Mit der Erkenntnis: nie im Leben werden die Ausmaße dieser Landschaft auf den Fotos wirklich deutlich. Daher entschließe ich mich dazu einfach zu staunen und die Landschaft an mir vorbeiziehen zu lassen.

Auf dem Yangtze

Am Nachmittag verlasse ich das Schiff und erkunde bei einem Ausflug ein kleines, charmantes Dörfchen am Ufer des Yangtze. Inmitten einer schönen, kleinen Nebenbucht haben sich hier einige Familien angesiedelt, die uns einen Einblick in ihren Alltag geben. Während einer kleinen kulturellen Darbietung, entscheide ich mich dafür die faszinierende Natur hier zu genießen und schlendere auf gut ausgebauten Pfaden durch die Natur. Rauschende Wasserfälle, idyllische Buchten und wilde Affen beeindrucken mich sehr. Schließlich geht es zurück auf das Schiff und wir nähern uns langsam dem nächsten Highlight der Reise: dem Mega-Projekt des „Drei-Schluchten-Staudamms“. Ich gehe wieder von Bord und mache mich dank den überall in China antreffenden Rolltreppen ganz gemütlich auf den Weg nach oben zu einem Aussichtspunkt. Von hier habe ich einen tollen Blick auf den Staudamm und mir wird bewusst, was für Ausmaße dieses Projekt in der Tat angenommen hat. Ich begebe mich in den Ausstellungsraum, in welchem die Geschichte des Dammes anschaulich erläutert wird. Zurück an Bord bin ich voller Spannung auf den nächsten Tag, wenn wir endlich durch den 180 Meter hohen Staudamm hindurch fahren.

Ausblick auf den DreiSchluchten-Staudamm

Am nächsten Morgen wache ich auf und beim Blick vom Balkon merke ich: es ist soweit, wir durchfahren endlich den Staudamm! Mit meiner Kamera im Gepäck renne ich nach oben und bin völlig fasziniert von der Größe des Dammes. Rechts und links Betonwände, vor uns eine riesige Torwand – wir befinden uns inmitten der Schleuse. Nach und nach wird diese mit Wasser gefüllt, so dass wir immer höher treiben und eine Stufe nach der anderen nehmen. Nach ca. drei Stunden haben wir es schließlich geschafft und schippern wieder gemütlich über den Yangtze. So schnell haben wir eines der größten Projekte der Menschheit „überwunden“

Die Schluchten des Yangtze

Am nächsten Tag findet ein weiterer Ausflug statt: der Besuch der Shibao Pagode. Die rote Holzpagode ist 12 Stockwerke hoch und in eine imposante Felswand gebaut. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut und zählt zu den architektonischen Highlights des Landes. Über steile Stufen steige ich hinauf bis zur obersten Plattform und genieße den Ausblick. Am nächsten Morgen checke ich aus und verlasse schließlich in Chongqing das Schiff. Die vergangenen fünf Tage waren schön und hatten einige Highlights, allerdings muss ich gestehen, dass ich im Nachhinein zwei Tage mehr für Yangshuo oder Shanghai eingeplant und dafür die Yangtze Kreuzfahrt verkürzt hätte.

Die Shibao Pagode am Ufer des Yangtze

Mein Chauffeur bringt mich zum Flughafen von Chongqing und es ist an der Zeit die Heimreise anzutreten. Mit der Air China fliege ich wieder zurück nach Deutschland und bin absolut begeistert von einem Land, welches mich mit seiner Vielseitigkeit so überrascht hat. Boomende Glitzermetropolen, traumhaft schöne Naturlandschaften, absolut saubere Straßen und Züge, hilfsbereite Menschen - die nächste China-Reise wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.

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